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The Gambling Institute

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010310

Beitrag 

The Gambling Institute




Hallo Community,


Ich will Euch von einem Erlebnis der besonderen Art erzählen die mit der Überschrift zu diesem Blog zu tun hat.

Wie bereits im Forum mehrfach erwähnt war ich ja sowohl letzten als
auch diesen Monat (Februar; ok wir haben schon März aber lassen wir das
mal so gelten,ok?) bei MASH Poker, sprich bei der Bundeswehr zum
pokern, wo aber auch nicht Bundeswehr Angehörige teilnehmen dürfen.
Sowohl im Januar als auch jetzt im Februar konnte ich da leider nix
reissen; im Januar bekam ich einfach ausser einmal AK und einmal die
Queens relativ früh im Turnier nix spielbares auf die Hand und jetzt im
Februar nahm mich mein Kollege den ich noch zum mitkommen animiert
hatte aus dem Turnier ... ich hatte Asse und er am River die Quad 8er
...^^
Na ja, shit happens.

Dieses letzte Turnier war vergangenen Donnerstag und wartete schon mit einem besonderen Schmankerl auf, den Stefan M. Kahlhammer war mit von der Partie und auf ihn gab es auch ein Bounty.
Leider war es mir in der kurzen Zeit die ich im Turnier war nciht vergönnt mit ihm am Tisch zu sitzen ...
Aber ich wusste ja, dass ich ihn dennoch bald aus nächster Nähe erleben werde, denn das Pokerseminar mit ihm stand dieses Wochenende ja noch auf dem Programm.

Wer sich jetzt fragt " Ja, mein Gott wer ist denn dieser Kahlhammer so besonderes?", dem sei einmal Google ans Herz gelegt, aber vielleicht sagt dem ein oder anderen ja auch "Die Theory of Poker" oder "Die Poker Matrix" etwas.
Ersteres
ist ja bekanntlich eines der Standardwerke der Pokerliteratur von David
Sklansky, welches von Kalhammer ins deutsche übersetzt wurde. An dem
anderen Buch hat er als Mitautor mitgewirkt. Das sind aber nur 2
Beispiele von vielen ...
Außerdem ist er angehöriger des Full Tilt Profi Teams und ein sehr gefragter Coach und Berater.
An dieser Stelle kommt dann in der Regel die Frage "Ja, und welches
grössere Turnier hat er mal gewonnen" oder "Und welche Erfolge hat er
vorzuweisen?".

Nun, sicher berechtigte Fragen, auf die er eine ganz besondere
Antwort parat hat, aber die wird vielleicht Gegenstand eines weiteren
Blogs.
In jedem Fall spielt Stefan sehr viel Online auf Full Tilt und
verdient damit und durch seine Berater- und Schriftsteller-Aktivitäten
seinen Lebensunterhalt und den für seine Familie.
Das verdient vielleicht sogar etwas mehr Anerkennung, als wenn er mal ein grosses Turnier gewonnen hätte ...
Wie dem auch sei, ich freute mich jedenfalls sehr auf das Seminar
und war schon arg gespannt was da wohl auf mich zukommen würde.
Stefan (ja wir haben uns alle gedutzt) hat ein mehrstufiges Seminar
Programm entwickelt, welches sich vom totalen Einsteiger bis hin zu
einem Individual Coaching für bereits fortgeschrittene Spieler aufbaut.

Auf dem Programm am Sonntag stand das Level 1 Seminar:
Level 1: Strategieseminar - "moves"
vom Einsteiger zum Spieler


Wer sich über sein gesamte Programm und sein bisheriges Schaffen
informieren möchte findet alle nötigen Informationen auf seiner Website:
http://www.the-gambling-institute.de

Nun halte ich mich selbst nicht mehr unbedingt für den Einsteiger,
aber das war nun mal das anstehende Seminar und Level 2 für 250 Euro
wäre mir dann vermutlich auch ein wenig zu teuer gewesen ...
Glücklicherweise war es aber so, dass alle Teilnehmer (wir waren zu
acht) bereits ein mehr oder minder gutes Vorwissen mitbrachten, so dass
die Diskussionen dann doch auch etwas "deeper" als nur Einsteiger
gingen.
Es
war ein bunter Haufen der da zusammengewürfelt war; wie sich später
herausstellen sollte sass sogar der Chefredakteur des neuen
DONK-Magazins und seine bessere Hälfte mit am Tisch. Jan Schwartz - so
heisst er - hat auch fleissig Bilder geschossen. Ich gehe mal davon aus
dass man im kommenden DONK Mag was darüber lesen wird ...



Zum Seminar selbst:
Stefan
Kahlhammer hat ja bekanntlich eine sehr mathematische Herangehensweise
an das Pokerspiel. Das kommt evtl. daher, dass er schon immer Mathe
mochte; demnach auch Mathe studiert hat und in der Folge als
Stochastiker bei einem grossen Rückversicherer beschäftigt war.
Er betrachtet Poker tatsächlich als lupenreines Geschäftsmodell und so geht er das Ganze dann auch an.
Letztlich geht es darum, langfristig häufiger die richtigen
Entscheidungen zu treffen als die falschen. Und da hilft einem ein
bisschen Wahrscheinlichkeitsrechnung doch schon ganz gut weiter.
Aber natürlich weiss er auch und das vermittelt er auch, dass Poker
weit mehr ist als reine Mathematik und das tut er durchaus
eindrucksvoll. Man spürt auf jedenfall sehr deutlich die Leidenschaft
und die Verbundenheit zu diesem Spiel, die er besitzt.
Das Beste was ich für mich aus dem Seminar mitnehmen konnte war,
einmal die Denkweise und die Herangehensweise eines echten Profis - das
heisst von jemandem, der damit tatsächlich seinen Lebensunterhalt
verdient - an das Spiel hautnah zu erfahren.

Auch in Sachen Kalkulation bezogen auf das Pokern und auf bestimmte
Situationen habe ich noch mal ein paar Neue Denkanstösse erhalten.
Ich vermute mal, dass mir das Level 2 Seminar noch deutlich mehr
gebracht hätte, aber das stand wie gesagt nicht auf dem Programm.
Sollte ich noch mal die Chance erhalten mir dieses anzutun und ich
dann gerade die 250 Euronen (bzw. als Level 1 Absolvent zahlt man "nur"
noch 200 Euro) übrig haben, dann werde ich mir das vielleciht auch noch
mal geben.
Die Preise mögen einem auf den ersten Blick teuer erscheinen; aber
wenn man sich mal anschaut was andere Weiterbildungs-Seminare so kosten
(da sind 2000 Euro für drei Tage gar nix) dann ist das schon ok. Und
wenn man es als Investition in sein "PokerBusiness" betrachtet, dann
macht es sich hoffentlich auch mehrfach bezahlt.
Ich habe natürlich direkt mal versucht das "gelernte" gestern abend im Battle und in der BuLi in die Tat um zu setzen.

Das ist mir auch mehr oder weniger gut gelungen. Mehr im Battle wo es immerhin zum 4. Platz gereicht hat; weniger in der BuLi.
Wobei letzteres kann ich eigentlich auch nicht behaupten, da ich
mehrfach als Favorit im Rennen war - und das ist genau das was Stefan
predigt - aber jedesmal ausgesuckt wurde. Das kommt zwangsläufig wenn
man gegen Leute spielt die eben kaum oder weniger Spielverständnis
haben und dann halt doch jedes As oder jedes Bild in jeder Situation
pushen ... dann kommen zwangsläufig häufiger Suckouts vor, das ist
einfach so.

Ich will auch niemanden verteufeln; ich habe selbst so gespielt zu
einer Zeit wo ich es nicht besser wusste ... heute würde mir das nicht
mehr passieren (es sei denn ich spiele irgendwas zum Spass und gamble
absichtlich ein bisschen rum; Mega weiss was ich meine ^^).
Allerdings hätte ich doch erwartet dass es nunmehr in der 9. Saison
der PokerBuLi in der ersten Liga kaum noch Leute gibt die auf
Anfängerniveau spielen, denn das ist einer ersten Liga nicht würdig.
So lange man aber sogar aus der dritten Liga direkt in die erste
aufsteigen kann wird das Ligasystem ad absurdum geführt und es kommt
weiter zu solchen Situationen.

Ich hadere ja schon etwas länger mit der BuLi und nach dem gestrigen
Seminar und dem gestrigen Spieltag, welcher mir das geschilderte Bild
nochmals deutlichst aufgezeigt hat habe ich mich nun entschieden, dass
das Kosten(Aufwand(/Nutzenverhältnis bei der BuLi für mich nicht mehr
passt.
Ich denke und bin überzeugt, dass ich die Zeit einfach für mich
gewinnbringender einsetzen kann und das ist eben auch eine
Kernerkenntnis aus dem Seminar.
Sicherlich ist das eine recht nüchterne Betrachtung und das für sich
alleine genommen wäre auch ncoh nicht ausschlaggebend wenn denn die
anderen Rahmenparameter weiterhin stimmen würden.

Da dies aber grösstenteils ebenfalls nciht mehr der Fall ist habe ich eben meine Konsequenzen gezogen.
Zum Glück bleiben mir die Leute, an denen mir dann doch etwas liegt
weiterhin erhalten, sei es weil sie hier unterwegs sind oder auf meinem Guide.


Ich bleibe auch weiterhin Member im Ligatreff und werde dort auch
sicher hin und wieder ncoh mal was posten wenn ich mich mal wieder
nicht zurückhalten kann, aber es wird seltner werden bzw. ist es schon
geworden, wie bei vielen anderen auch.
Wenn man bedenkt dass die BuLi trotz allem die wohl grösste
OnlineLigaCommunity im deutschsprachigen Raum ist (zumindest stand das
mal irgendwo kürzlich) dann ist es sowieso ein Trauerspiel was sich vor
diesem Hintergrund im Forum abspielt, aber auch das ist ein anderes
Thema ...
So, ich hoffe ich habe nicht zu sehr gelangweilt!
Allen, die es bis hierher geschafft haben; Glückwunsch und Dnake fürs durchhalten. ^^
In diesem Sinne bis demnächst!
combat
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The Gambling Institute :: Kommentare

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Beitrag am Mo März 01, 2010 2:31 pm von nuUutzZz

Danke! Ein schöner Beitrag Bitte mehr davon - was auch sonst.

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Beitrag am Mo März 01, 2010 2:46 pm von Gast

meine herren,

very nice. gambling institute und kahlhammer hab ich auch auf meiner liste zumal er ja quasi ums eck sitzt.

ich mach es jetzt mal was kürzer. letztendlich ist dein bericht ja zweigeteilt. einmal seminar und das andere ist bulientwicklung. wenn ich hier die diversen posts sehe ist es fast sinnvoller einen eigenen fred aufzumachen mit dem Titel Quo Vadis Buli.
weil ich dir mit dieser ebenfalls interessanten diskussion nicht deinen seminar-fred zerschiessen will.
gruß
mega

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Beitrag am Mo März 01, 2010 4:11 pm von Rene

Sehr schöner, aber auch langer Beitrag...schließe mich mal nutz an und fordere mehr!

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Beitrag am Mo März 01, 2010 9:38 pm von jpandi

Von mir auch Daumen hoch! Schön zu lesen, da viele Gemeinsamkeiten! Im Moment noch weniger wegen der Pokerambitionen, aber wg. guter Fortbildung allg. und der Qualität in der Buli.

Ich spiel auch schon ein paar Saisonen aber so schlimm wie i.M. war´s noch nie finde ich. Vielleicht empfinde ich auch so, weil hier bei Euch schon sehr viel gelernt hab!?

Grüße
Andi

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Beitrag am Di März 02, 2010 9:19 pm von comb@t

Danke Leute;
in meinem Blog auf dem BonsuGuide finden sich diverser solcher Eitnräge; ich blogge nicht so oft, aber wenn ^^ ... aber ich werde in Zukunft einen Blog dann auch immer hier noch mal veröffentlichen, wenn das von Interesse ist.

Gruss,

markus

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Beitrag am Di März 02, 2010 9:46 pm von Gast

ist von großem interesse, combat

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